Posts mit dem Label Pestalozzistiftung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pestalozzistiftung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. Juli 2022

Kinderheim Rübezahl

Facebook-Mitteilung führt zu Neuauflage

Hallo Herr Tjaden, ich habe Ihren Blog über das ehemalige KZ Holzen/Kinderheim Rübezahl vor einiger Zeit gefunden, da ich ehrenamtlich mit Jugendgruppen politische Bildungsarbeit leiste.

Eigentlich ging es mir erst nur um Informationen über das KZ Holzen/Lager Lenne, bis ich über das Kinderheim Rübezahl "gestolpert" bin. Gerne möchte ich mit ihnen austauschen, um den Gruppen auch diese Geschichte zu erzählen. Ich komme aus Blomberg/Lippe und fahre seit Jahren regelmäßig zum Ith/Hils aus geschichtlichem Interesse!

Die DASAG, der das Gelände angeblich gehört, ist inzwischen pleite und das Gelände müsste eigentlich gesichert und erhalten werden, damit es nicht in Vergessenheit gerät. Soviel ist dort oben passiert, wo viele am liebsten Gras und Bäume drüber wachsen lassen wollen, was sehr schade ist!

Mitteilung bei Facebook im Oktober 2018

13. Oktober 2018. Diese Mitteilung hat mich zu einer Neuauflage meiner 2009 erschienenen Broschüre über das Kinderheim in Holzen veranlasst. Meine Berichte beginnen im November 2008. 

Hier weiterlesen

Eine Rezension und meine Antwort bei Amazon

24. Oktober 2019. Hier klicken

Weitere Bestellungen

7. Mai 2020. Bestnote für Broschüre Hier klicken

Hilferuf in meinem blog "Kommissar Internet"

24. Mai 2020. "Bis heute spricht keiner mit mir über meine Zeit in Rübezahl Holzen. Ich bin jetzt 68 Jahre und versuche es noch mal. Kennt jemand Ilona Schultz aus Rübezahl ?" bei Holzen XI

Täglich Bestellungen

27. Mai 2020. Inzwischen gibt es täglich Bestellungen für meine Broschüre "Die Teufelin aus dem Ith".

Keine Flaute mehr

26. September 2020. Nach einer gewissen Flaute steigt das Interesse an meiner Broschüre wieder. 

Bestellungen aus Spanien

12. November 2020. Nun trudeln auch Bestellungen aus Spanien ein.

Zweite Bestnote

18. Dezember 2020. Weitere Bestellungen. Und die zweite Bestnote.

Sehr gute Antwort

6. September 2021. Wie geht ein Dorf mit seiner Vergangenheit um, zu der ein Kinderheim gehört, in dem Schreckliches passiert ist? 60 Prozent der Leserinnen und Leser, die meine Broschüre bewertet haben, meinen, dass ich eine sehr gute Antwort gefunden habe.

Zusammenführungen

9. November 2021. Meine Broschüre und mein blog führen ehemalige Heimkinder wieder zusammen. Finde ich prima. 

Fünf von sieben loben Broschüre

3. Januar 2022. Die Durchschnittsnote für meine Broschüre liegt nun bei 3,8. Fünf von sieben finden sie sehr gut. Hier klicken

Kein Ladenhüter

30. Januar 2022. Bei Amazon häufen sich nun die Bestellungen für meine Broschüre, ob als e-book oder als Print.

Neue Kommentare: Geheimnisvolle Grube

26. Februar 2022. Auch in meinem blog "Kommissar Internet" habe ich über dieses Kinderheim berichtet. Dort gibt es nun im Teil 4 und im Teil 6 neue Kommentare. Hier klicken  

Weiterhin Thema

10. Mai 2022. Das Kinderheim "Rübezahl" bleibt Thema. Meine Broschüre "Die Teufelin aus dem Ith" wird weiterhin bei Amazon bestellt.

Aus dem Schlummer geholt

2. Juni 2022. Da schlummert meine Broschüre "Die Teufelin aus dem Ith" jahrelang im Bücherangebot von Amazon-und nun steigt die Nachfrage fast schon wöchentlich. Hier klicken

Gelungen oder nicht gelungen?

17. Juli 2022. Die Reaktionen bleiben spannend: Entweder findet man meine Broschüre sehr gut oder man hält nichts von ihr. Ich habe jahrelang recherchiert und viele Gespräche geführt. Auch aus dem Internet fischte ich eine Menge und hielt Kontakt mit der Staatsanwaltschaft und der Kripo. Ich besuchte auch das Dorf. Manche Heimkinder wollten mit ihrer Vergangenheit nichts mehr zu tun haben, Freunde, Bekannte und sogar Ehefrauen kannten sie manchmal nicht einmal, so dass sich manche Veröffentlichungen verboten. Oft hörte ich den Satz: "Das dürfen Sie aber nicht schreiben." Tat ich nicht. Würde ich nie tun. Dann lieber derart unterschiedliche Bewertungen. 

Mittwoch, 14. Juli 2021

Pestalozzi-Stiftung

Vor 50 Jahren
gefürchtet. 
Foto: Tjaden
Stadt Burgwedel will Badenhop-Straße umbenennen

Großburgwedel. Ein ehemaliges Heimkind, das im Alter von elf Jahren in der Pestalozzi-Stiftung sexuell missbraucht worden ist, hat angeblich mit einem Brief die Burgwedeler Stadtverwaltung aufgeschreckt: Der Pastor-Badenhop-Weg soll noch in diesem Jahr umbenannt werden. Damit endet die skandalöse Würdigung von Hans-Georg Badenhop, der die Stiftung von 1960 bis 1984 geleitet hat.  Berichtet die Burgwedeler Wochenzeitung "Marktspiegel" in ihrer Ausgabe vom 14. November 2020 und zitiert Bürgermeister Axel Düker so: "Wenn uns der Brief des Opfers nicht erreicht hätte, wüssten wir von nichts." 

"Ich habe mir manchmal vorgenommen, nicht weiter zu leben", sagt Michael B. Er hat die Jahre 1978 bis 1982 in einem Heim der Burgwedeler Pestalozzistiftung verbracht. Immer in Angst, erzählt der 43-Jährige. Denn: "Der Heimleiter war fast zwei Meter groß und hatte Hände wie Schaufeln." Hände für Prügel. Die Michael B. nach seinen Angaben oft bekommen hat.

Der 43-Jährige: "Doch die ertrug ich als Kind und als Jugendlicher. Weil ich noch mehr Angst vor sexuellem Missbrauch hatte."

Steht seit dem 16. März 2010 im Netz. Damals lieferte ich der Vorsitzenden eines Runden Tisches des Bundestages, der sich mit der Geschichte von Kinderheimen zwischen 1950 und 1975 beschäftigte, alle Informationen, die ich bis dahin gesammelt hatte. Das war eine Menge und mit dem damaligen Leiter der Pestalozzi-Stiftung lernte ich jemanden kennen, der in ungewöhnlicher Offenheit mit dem Thema umging. Drei Monate später verabschiedete sich Pastor Andreas Seifert in den Ruhestand. 

Um die 30 Ehemalige haben sich Andreas Seifert zufolge in den vergangenen beiden Jahren bei der Pestalozzi-Stiftung in Burgwedel gemeldet: "Den meisten lag nur an der Akteneinsicht." Sechs Ehemalige hätten Vorwürfe erhoben, Michael B. sei der Siebte. "Darüber hinaus haben wir von drei ehemaligen Mitarbeiterinnen Berichte mit Vorwürfen erhalten, die die Berichte der ehemaligen Kinder und Jugendlichen übertreffen", so Andreas Seifert, der hinzufügt: "Alle Vorwürfe beziehen sich auf Schläge und Strafen und auf erniedrigende und entwürdigende pädagogische Maßnahmen."

Berichtete ich am 20. März 2010. Dann stellte ich einen Kontakt von Michael B. mit der "Nordhannoverschen Zeitung" her. Der damalige Burgwedeler Redakteur Martin Lauber berichtete ausführlich.

Ich berichtete weiter. Am 5. November 2012 schrieb ein ehemaliges Heimkind: "Ekelig war besonders, dass man dem Erzieher seinen Penis masturbieren musste, so lange bis er abspritzte."

Übernommen aus dem "Burgdorfer Kreisblatt" vom 16. November 2020, für das ich ebenfalls verantwortlich zeichne.

17. Dezember 2020. Inzwischen haben Stadt- und Ortsrat beschlossen: Die Straße wird umbenannt.

14. Juli 2021. Offenheit in Festschrift versprochen Hier klicken