Gedanken über einen Roman von Michael Holzner
Akademie für Publizistik in Hamburg, 1980: Er schiebt die Tür auf, die den Seminarraum teilt. Alle drehen sich um. "Guten Tag", sagt er. "Ich bin gleich wieder weg." Weg ist er wieder.
"Das war Michael Holzner", sagt der Seminarleiter. "Er hat einen Roman geschrieben über seine Erfahrungen als Heimkind. Wenn jemand diesen Roman lesen will, ich kann ihn bestellen."
Viele wollen diesen Roman lesen. Er heißt "Treibjagd". Der Romanheld wird von seinen Eltern in ein Heim abgeschoben, reißt immer wieder aus.
Ein paar Tage später taucht Michael Holzner wieder in der Akademie auf: "Ich möchte dir gern die Reeperbahn zeigen." Ich bin nicht begeistert. "Ich zeig dir keinen Porno-Schuppen. Wir gehen dort hin, wo sich die Nutten nach der Arbeit treffen." Das klingt spannend. Finden auch zwei Frauen.
Hamburg schläft, als er uns zur Reeperbahn fährt. In einer Kneipe schauen sich Prostituierte Trickfilme an, lästern über ihre Freier. "Wenn die Männer wüssten, wie hier über sie geredet wird, würden sie bei ihren Frauen bleiben", sagt Michael Holzner. Über seine Kindheit in Heimen verliert er kein Wort. Ich ahne nicht, dass ich mich eines Tages mit diesem Thema beschäftigen werde.
Schleswig-Holstein heute: Immer wieder reißen Kinder aus Heimen aus. Die Polizei bringt sie zurück. Manchmal schaffen es die Kinder bis nach Hamburg. Ein 13-Jähriger ruft häufig seine Mutter an. Dann ist er wieder einmal unterwegs. Das erste Kapitel der Geschichte hat ein Sozialpädagoge aus Lüneburg geschrieben. Der heißt Ruthard Stachowske, ist Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule Dresden. Seinen Referaten stellt er gern ein Bibelzitat voran. "Wer unter euch ohne Schuld ist..." Und so was. Im Jahre 2000 soll Stachowske in der damals von ihm geleiteten Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch einige Babys von ihren Eltern getrennt haben. Die Zerstörung von Familien ist sein Spezialfach. So was interessiert die Evangelische Hochschule in Dresden nicht.
Der 13-Jährige will zurück zu seiner Mutter. Auch zu seiner Schwester will er. "Was die im Heim mit uns machen, kann man sich nicht vorstellen", sagt er. Die Heimleitung streitet Missstände ab. In Eckernförde soll alles in Ordnung sein.
Ruthard Stachowske behauptet auf seinen Internet-Seiten, meine Berichte über ihn seien "perfide". Das finde ich in Ordnung. Würde er mich loben, fände ich das peinlich...
Was geschieht hinter den Mauern von Kinderheimen, welche Rolle spielen Jugendämter, wirtschaftliche Interessen, die Justiz und Gutachter, was tun Anwälte?
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Sonntag, 11. August 2013
Dienstag, 9. Oktober 2012
Heimnachrichten 2012
8. Oktober 2012
Bericht eines Heimkindes aus Rumänien
“Das seit 35 Jahren bestehende Kinderhaus Schäfer betreibt seit 16 Jahren als Einrichtungsteil die Werkschule Jugendhof Cund. Wir betreuen hier Jugendliche, die in herkömmlichen deutschen Heimeinrichtungen nicht mehr zu halten waren.”
Internet-Darstellung und Erfahrungsbericht, 8. Oktober 2012
22. September 2012
Fehde dauert schon 30 Jahre
Gut 30 Jahre lang währt schon die Fehde, die sich Franz Kaspar und Alexander Homes liefern. Bei der geht es um das St. Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen und darum, ob Zöglinge in dem Kinderheim geprügelt und sexuell missbraucht worden waren. Beide haben in dieser Geschichte unterschiedliche Rollen eingenommen. Der 1959 geborene Homes war im Vincenzstift aufgewachsen, Kaspar von 1970 bis 2006 dessen Direktor – heute ist er Generalvikar des Bistums Limburg.
Wiesbadener Kurier, 22. September 2012
11. September 2012
Aus Heim zu Großeltern
Drei Wochen nach dem Familiendrama von Berlin-Gatow nehmen die Großeltern das überlebende einjährige Mädchen auf und ziehen es groß. Dies teilte der Direktor des Jugendamts Reinhold Tölke auf dapd-Anfrage mit und bestätigte damit einen Bericht der "Berliner Morgenpost". Bis zur Entscheidung habe das Baby in einem Kinderheim gelebt.
Die Welt, 10. September 2012
21. Juli 2012
Wieder Zuspruch
Immer wieder wird mir Zuspruch aus dem Umfeld der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zuteil, die seit dem 4. Februar 2012 zur Step gGmbH Hannover (Geschäftsführer Serdar Saris, bis 1. September 2009 Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversamlung Hannover) gehört. Darüber freue ich mich natürlich. So kommentiert jetzt jemand meine kritischen Anmerkungen zur Therapiekette Niedersachsen und [...]
21. Juli 2012
Wahrheit wird weiter verbreitet
Der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske aus Reppenstedt, der bis Anfang Juli 2011 die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geleitet hat, bittet mich um Löschung von Beitragen, die ich unter "Familiensteller" über ihn veröffentlicht habe. Damit hat er sich geschnitten. Ich werde weiter die Wahrheit verbreiten.
Wagniskinder, 21. Juli 2012
21. Juli 2012
Was ist los im Sankt-Mauritz-Kinderheim?
Auf meinen Seiten melden sich immer wieder verzweifelte Mütter aus Münster. Thema ist auch das Sankt-Mauritz-Kinderheim, das vor 170 Jahren von dem Priester Eduard Michelis gegründet worden ist. Auf den Seiten dieser Einrichtung heißt es: “Heimerziehung war und ist noch immer eine Antwort auf die Not von Kindern und Jugendlichen und ihrer Familien.”
Weitere Informationen aus anderer Sicht
13. Juli 2012
Wie wissenschaftlich arbeitet dieser Sozialpädagoge?
Irgendwo in Deutschland, wahrscheinlich in der Volkshochschule Bremen, hat der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske am 6. Juli 2012 einen Vortrag über “Sucht und Gewalt – in Familien und gegen Kinder” gehalten. Das Muster ist immer das Gleiche, erst werden die Kinder aufgezählt, die in Familien auf gewaltsame oder fahrlässige Weise ums Leben gekommen sind, obwohl die Väter, Mütter oder Eltern als Drogenkranke von Jugendämtern und anderen sozialen Einrichtungen betreut worden sind, dann folgt Tabelle auf Tabelle mit Gewalttaten, Störungen und Krankheiten, denen Suchtstoffe zugeordnet werden, abschließend wird eine neue Drogenpolitik gefordert, wobei Stachowske angeblich auf Schuldzuweisungen verzichtet, obwohl sein Referate als Anklage aufgefasst werden können.
Ist das wissenschaftlich?, 13. Juli 2012
7. Juli 2012
Jaschko ist tot
In Wirklichkeit heißt er Friedhelm. Sein Nachname wird an dieser Stelle, auch nach seinem Tod, nicht genannt. Denn Jaschko war Heimkind und das Wort „Heimkind“ steht wie ein Brandmal unsichtbar auf der Stirn eines jeden Heimkindes ein Leben lang eingebrannt.
Readers Edition, 5. Juli 2012
28. Juni 2012
Aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ins Internet: Namen und Adressen von Kindern
Der neue Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Serdar Saris, reagiert nicht auf meine Hinweise, als ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover und als Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover verspricht er zwar im Internet Rückrufe, wenn man diesen Wunsch äußert, doch darauf warte ich seit zwei Tagen.
Das Spiel, das ich befürchtet habe, hat begonnen. Gestern waren die Seiten mit gefälschten und erpressten Dokumenten aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gesperrt, heute ist das blog wieder vollständig da. Mit Namen von Kindern, Verfahrenspflegern, Richtern, Jugendamtsmitarbeitern, mit Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten. Der Internet-Weg für Mobbing und Stalking wird also wieder frei gemacht.
Kriminelle Energie
13. Juni 2012
40 Millionen Euro für DDR-Heimkinder
Die Betroffenen leiden bis heute: Die Bundesregierung hat beschlossen, ehemalige DDR-Heimkinder für erlittenes Unrecht zu entschädigen. Von den 40 Millionen Euro sollen auch Reha-Maßnahmen und Beratungsstellen finanziert werden.
Spiegel online, 13. Juni 2012
6. März 2012
Immer das gleiche Spiel
Der Wichernstift Ganderkesee verweist an das Jugendamt in Verden als "Auftraggeber".
Familiensteller, 6. März 2012
27. Februar 2012
Warum versagt das Kinder- und Jugendhilfesystem?
"Hilfeschreie, die niemand hört..." Soll es nach dem Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg nicht mehr geben. Deswegen hat Günther Jauch gestern Abend einen Journalisten, einen Bezirksbürgermeister, eine Jugendamtsmitarbeiterin, eine Super-Nanny und einen ehemaligen Jugendhilfeausschuss-Vorsitzenden zu einer Diskussionsrunde eingeladen.
Familiensteller, 27. Februar 2012
22. Februar 2012
Offene mail an Wichernstift in Ganderkesee
In einer Wohngruppe Ihres Stiftes lebt seit wenigen Wochen ein Junge, der übermorgen 12 Jahre alt wird. Der Kleine hat im Januar 2012 mit dem Auto seiner Pflegeeltern eine Spritztour durch Langwedel gemacht.
Familiensteller, 22. Februar 2012
10. Februar 2012
Heim bekommt Namen eines Opfers
Es geschieht selten, dass ein Neubau den Namen eines Menschen erhält, der noch lebt. In der Evangelischen Stiftung Volmarstein (bei Hagen) wird ein Haus für behinderte Kinder und Jugendliche gebaut. Dieses Haus wird zum Ende des Jahres „Marianne-Behrs-Haus“ heißen.
Readers Edition, 10. Februar 2012
25. Januar 2012
Bedingungslos auf der Seite von Heimkindern
Sie bevorzugt die klare Aussprache. Man wird hellwach, wenn man ihre vielen Kommentare in Zeitungen, auf journalistischen Portalen, in Foren und Blogs liest. Sie übermittelt eine gewisse Härte und Sturheit, wenn es um das Thema „Heimkinder“ geht. Wer mehrere ihrer Beiträge gelesen hat, weiß: Heidi Dettinger steht bedingungslos auf der Seite der Heimopfer.
Readers Edition, 25. Januar 2012
21. Januar 2012
Mehr Missbrauchsfälle als bisher bekannt
Am Collegium Josephinum Bonn (CoJoBo) und einem weiteren Internat des Redemptoristenordens hat es offenbar bis in die 80er Jahre mehr Missbrauchsfälle gegeben, als bisher bekannt war.
Generalanzeiger, 17. Januar 2012
Bericht eines Heimkindes aus Rumänien
“Das seit 35 Jahren bestehende Kinderhaus Schäfer betreibt seit 16 Jahren als Einrichtungsteil die Werkschule Jugendhof Cund. Wir betreuen hier Jugendliche, die in herkömmlichen deutschen Heimeinrichtungen nicht mehr zu halten waren.”
Stellt sich im
Internet eine deutsche Einrichtung mit Ableger in Rumänien vor. Aus diesem
Jugendhof hat mich gestern ein Erfahrungsbericht eines Jugendlichen erreicht,
der dort seit sieben Jahren lebt. Was dieses Heimkind schreibt, veröffentliche
ich in normaler Schrift, die entsprechenden Internetpassagen des Jugendhofes in
kursiver.
Internet-Darstellung und Erfahrungsbericht, 8. Oktober 2012
22. September 2012
Fehde dauert schon 30 Jahre
Gut 30 Jahre lang währt schon die Fehde, die sich Franz Kaspar und Alexander Homes liefern. Bei der geht es um das St. Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen und darum, ob Zöglinge in dem Kinderheim geprügelt und sexuell missbraucht worden waren. Beide haben in dieser Geschichte unterschiedliche Rollen eingenommen. Der 1959 geborene Homes war im Vincenzstift aufgewachsen, Kaspar von 1970 bis 2006 dessen Direktor – heute ist er Generalvikar des Bistums Limburg.
Wiesbadener Kurier, 22. September 2012
11. September 2012
Aus Heim zu Großeltern
Drei Wochen nach dem Familiendrama von Berlin-Gatow nehmen die Großeltern das überlebende einjährige Mädchen auf und ziehen es groß. Dies teilte der Direktor des Jugendamts Reinhold Tölke auf dapd-Anfrage mit und bestätigte damit einen Bericht der "Berliner Morgenpost". Bis zur Entscheidung habe das Baby in einem Kinderheim gelebt.
Die Welt, 10. September 2012
21. Juli 2012
Wieder Zuspruch
Immer wieder wird mir Zuspruch aus dem Umfeld der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zuteil, die seit dem 4. Februar 2012 zur Step gGmbH Hannover (Geschäftsführer Serdar Saris, bis 1. September 2009 Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversamlung Hannover) gehört. Darüber freue ich mich natürlich. So kommentiert jetzt jemand meine kritischen Anmerkungen zur Therapiekette Niedersachsen und [...]
Antwort
21. Juli 2012
Wahrheit wird weiter verbreitet
Der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske aus Reppenstedt, der bis Anfang Juli 2011 die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geleitet hat, bittet mich um Löschung von Beitragen, die ich unter "Familiensteller" über ihn veröffentlicht habe. Damit hat er sich geschnitten. Ich werde weiter die Wahrheit verbreiten.
Wagniskinder, 21. Juli 2012
21. Juli 2012
Was ist los im Sankt-Mauritz-Kinderheim?
Auf meinen Seiten melden sich immer wieder verzweifelte Mütter aus Münster. Thema ist auch das Sankt-Mauritz-Kinderheim, das vor 170 Jahren von dem Priester Eduard Michelis gegründet worden ist. Auf den Seiten dieser Einrichtung heißt es: “Heimerziehung war und ist noch immer eine Antwort auf die Not von Kindern und Jugendlichen und ihrer Familien.”
Weitere Informationen aus anderer Sicht
13. Juli 2012
Wie wissenschaftlich arbeitet dieser Sozialpädagoge?
Irgendwo in Deutschland, wahrscheinlich in der Volkshochschule Bremen, hat der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske am 6. Juli 2012 einen Vortrag über “Sucht und Gewalt – in Familien und gegen Kinder” gehalten. Das Muster ist immer das Gleiche, erst werden die Kinder aufgezählt, die in Familien auf gewaltsame oder fahrlässige Weise ums Leben gekommen sind, obwohl die Väter, Mütter oder Eltern als Drogenkranke von Jugendämtern und anderen sozialen Einrichtungen betreut worden sind, dann folgt Tabelle auf Tabelle mit Gewalttaten, Störungen und Krankheiten, denen Suchtstoffe zugeordnet werden, abschließend wird eine neue Drogenpolitik gefordert, wobei Stachowske angeblich auf Schuldzuweisungen verzichtet, obwohl sein Referate als Anklage aufgefasst werden können.
Ist das wissenschaftlich?, 13. Juli 2012
7. Juli 2012
Jaschko ist tot
In Wirklichkeit heißt er Friedhelm. Sein Nachname wird an dieser Stelle, auch nach seinem Tod, nicht genannt. Denn Jaschko war Heimkind und das Wort „Heimkind“ steht wie ein Brandmal unsichtbar auf der Stirn eines jeden Heimkindes ein Leben lang eingebrannt.
Readers Edition, 5. Juli 2012
28. Juni 2012
Aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ins Internet: Namen und Adressen von Kindern
Der neue Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Serdar Saris, reagiert nicht auf meine Hinweise, als ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover und als Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover verspricht er zwar im Internet Rückrufe, wenn man diesen Wunsch äußert, doch darauf warte ich seit zwei Tagen.
Das Spiel, das ich befürchtet habe, hat begonnen. Gestern waren die Seiten mit gefälschten und erpressten Dokumenten aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gesperrt, heute ist das blog wieder vollständig da. Mit Namen von Kindern, Verfahrenspflegern, Richtern, Jugendamtsmitarbeitern, mit Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten. Der Internet-Weg für Mobbing und Stalking wird also wieder frei gemacht.
Kriminelle Energie
13. Juni 2012
40 Millionen Euro für DDR-Heimkinder
Die Betroffenen leiden bis heute: Die Bundesregierung hat beschlossen, ehemalige DDR-Heimkinder für erlittenes Unrecht zu entschädigen. Von den 40 Millionen Euro sollen auch Reha-Maßnahmen und Beratungsstellen finanziert werden.
Spiegel online, 13. Juni 2012
6. März 2012
Immer das gleiche Spiel
Der Wichernstift Ganderkesee verweist an das Jugendamt in Verden als "Auftraggeber".
Familiensteller, 6. März 2012
27. Februar 2012
Warum versagt das Kinder- und Jugendhilfesystem?
"Hilfeschreie, die niemand hört..." Soll es nach dem Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg nicht mehr geben. Deswegen hat Günther Jauch gestern Abend einen Journalisten, einen Bezirksbürgermeister, eine Jugendamtsmitarbeiterin, eine Super-Nanny und einen ehemaligen Jugendhilfeausschuss-Vorsitzenden zu einer Diskussionsrunde eingeladen.
Familiensteller, 27. Februar 2012
22. Februar 2012
Offene mail an Wichernstift in Ganderkesee
In einer Wohngruppe Ihres Stiftes lebt seit wenigen Wochen ein Junge, der übermorgen 12 Jahre alt wird. Der Kleine hat im Januar 2012 mit dem Auto seiner Pflegeeltern eine Spritztour durch Langwedel gemacht.
Familiensteller, 22. Februar 2012
10. Februar 2012
Heim bekommt Namen eines Opfers
Es geschieht selten, dass ein Neubau den Namen eines Menschen erhält, der noch lebt. In der Evangelischen Stiftung Volmarstein (bei Hagen) wird ein Haus für behinderte Kinder und Jugendliche gebaut. Dieses Haus wird zum Ende des Jahres „Marianne-Behrs-Haus“ heißen.
Readers Edition, 10. Februar 2012
25. Januar 2012
Bedingungslos auf der Seite von Heimkindern
Sie bevorzugt die klare Aussprache. Man wird hellwach, wenn man ihre vielen Kommentare in Zeitungen, auf journalistischen Portalen, in Foren und Blogs liest. Sie übermittelt eine gewisse Härte und Sturheit, wenn es um das Thema „Heimkinder“ geht. Wer mehrere ihrer Beiträge gelesen hat, weiß: Heidi Dettinger steht bedingungslos auf der Seite der Heimopfer.
Readers Edition, 25. Januar 2012
21. Januar 2012
Mehr Missbrauchsfälle als bisher bekannt
Am Collegium Josephinum Bonn (CoJoBo) und einem weiteren Internat des Redemptoristenordens hat es offenbar bis in die 80er Jahre mehr Missbrauchsfälle gegeben, als bisher bekannt war.
Generalanzeiger, 17. Januar 2012
Samstag, 5. Mai 2012
An Staatsanwaltschaft Erfurt
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Redakteur und Schriftsteller, der sich seit geraumer Zeit mit der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg beschäftigt, bin ich in einer misslichen Lage. Geleitet wird diese Einrichtung seit dem 1. Januar 2011 von Gisela van der Heijden, vormals kaufmännischer Vorstand der Finneck-Stiftung in Sömmerda.
Vor der fristlosen Entlassung eines leitenden Angestellten der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg suchte Frau van der Heijden das Gespräch mit mir. Sie bekam alle Informationen, die sie haben wollte. Dann überraschte sie mich mit schweren Vorwürfen gegen die Finneck-Stiftung, die da lauteten: In der Finneck-Stiftung ist ein junger Mann gestorben, weil er nicht die nötigen Hilfsmittel bekam. Er soll mehrere Tage tot in seinem Zimmer gelegen haben. Ein Behinderter ertrank fast in der Badewanne, lag mehrere Tage im Koma. Aus einem Behinderten wurde ein Pflegefall, weil er fast an Erbrochenem erstickt ist. Ein junger Behindeter wurde mit einem Stock geschlagen.
Daraufhin nahm ich Kontakt mit der Finneck-Stiftung auf, die mir ein Gespräch anbot. Mitbringen sollte ich meinen Informanten. Das teilte ich Anfang März 2012 Gisela van der Heijden mit, die darauf mit einer mail reagierte, in der sie mich fragte, was meine Information über das Gesprächsangebot zu bedeuten habe. Die Finneck-Stiftung reagierte überhaupt nicht mehr.
Muss ich jetzt einen Strafantrag stellen, damit die Staatsanwaltschaft von Erfurt diesen Vorwürfen nachgeht? Seit gut einem halben Jahr passieren viele merkwürdige Dinge, im Internet tauchten unter meinem Namen (!) Dokumente aus der Einrichtung auf, die wahrscheinlich gestohlen worden sind, in anonymen blogs wurden Ex-Klienten belästigt und bedroht. Aus diesen Veröffentlichungen ging hervor, dass jemand die Szene ganz genau beobachtet. Sogar die Namen von Kindern wurden ins Netz gestellt. Siehe (es folgen die Links).
Inzwischen ist Gisela van der Heijden dazu übergegangen, auf Hilfeersuchen gar nicht mehr zu reagieren. In einem aktuellen Fall hüllt sie sich nach der Bitte um Überlassung von Unterlagen über einen Kindesentzug im Säuglingsalter in Schweigen. An der bisherigen Praxis scheint sich kaum etwas geändert zu haben.
Weitere Informationen
als Redakteur und Schriftsteller, der sich seit geraumer Zeit mit der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg beschäftigt, bin ich in einer misslichen Lage. Geleitet wird diese Einrichtung seit dem 1. Januar 2011 von Gisela van der Heijden, vormals kaufmännischer Vorstand der Finneck-Stiftung in Sömmerda.
Vor der fristlosen Entlassung eines leitenden Angestellten der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg suchte Frau van der Heijden das Gespräch mit mir. Sie bekam alle Informationen, die sie haben wollte. Dann überraschte sie mich mit schweren Vorwürfen gegen die Finneck-Stiftung, die da lauteten: In der Finneck-Stiftung ist ein junger Mann gestorben, weil er nicht die nötigen Hilfsmittel bekam. Er soll mehrere Tage tot in seinem Zimmer gelegen haben. Ein Behinderter ertrank fast in der Badewanne, lag mehrere Tage im Koma. Aus einem Behinderten wurde ein Pflegefall, weil er fast an Erbrochenem erstickt ist. Ein junger Behindeter wurde mit einem Stock geschlagen.
Daraufhin nahm ich Kontakt mit der Finneck-Stiftung auf, die mir ein Gespräch anbot. Mitbringen sollte ich meinen Informanten. Das teilte ich Anfang März 2012 Gisela van der Heijden mit, die darauf mit einer mail reagierte, in der sie mich fragte, was meine Information über das Gesprächsangebot zu bedeuten habe. Die Finneck-Stiftung reagierte überhaupt nicht mehr.
Muss ich jetzt einen Strafantrag stellen, damit die Staatsanwaltschaft von Erfurt diesen Vorwürfen nachgeht? Seit gut einem halben Jahr passieren viele merkwürdige Dinge, im Internet tauchten unter meinem Namen (!) Dokumente aus der Einrichtung auf, die wahrscheinlich gestohlen worden sind, in anonymen blogs wurden Ex-Klienten belästigt und bedroht. Aus diesen Veröffentlichungen ging hervor, dass jemand die Szene ganz genau beobachtet. Sogar die Namen von Kindern wurden ins Netz gestellt. Siehe (es folgen die Links).
Inzwischen ist Gisela van der Heijden dazu übergegangen, auf Hilfeersuchen gar nicht mehr zu reagieren. In einem aktuellen Fall hüllt sie sich nach der Bitte um Überlassung von Unterlagen über einen Kindesentzug im Säuglingsalter in Schweigen. An der bisherigen Praxis scheint sich kaum etwas geändert zu haben.
Weitere Informationen
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Heimnachrichten 2011
29. Dezember 2011
Drei blogs für Ruthard Stachowske
Im Netz gibt es inzwischen mindestens drei blogs, in denen für den fristlos entlassenen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) Partei ergriffen wird. Den Inhalt eines blogs will sich Ruthard Stachowske vor dem Landgericht in Hamburg sogar zunutze machen. Ob das gelingt, wird sich am 13. Januar 2011 erweisen. Dann ist Beschlussverkündung.
Familiensteller, 29. Dezember 2011
28. November 2011
Mehr als zwei Kinder müssen raus
Die Zahl der Kommentare, die ich nicht veröffentlicht habe, liegt bei fast 100. Auf der Halde ruht nun auch die Meinungsäußerung eines Neunmalklugen, der darauf hinweist, dass es in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) mehr als zwei Kinder gibt, die aus der Einrichtung geholt werden müssen.
Familiensteller, 28. November 2011
20. November 2011
Taufe gefährdet das Kindeswohl
Vor einem Jahr hat sich eine Mutter aus Münster an Kommissar Internet gewendet. Die beiden Kinder sind Weihnachten wieder zu Hause, dachte der. Erst einmal sollten die beiden Kleinen getauft werden. Die Verfahrensbeiständin hatte etwas dagegen, stufte die geplante Taufe als "Kindeswohlgefährdung" ein. Ein Jugendamtsmitarbeiter belog das Familiengericht von Münster, das Verwaltungsgericht von Münster und das Oberlandesgericht von Hamm. Kümmerte niemanden.
Kommissar Internet, 19. November 2011
15. November 2011
Nächstes Jahr sollen Entschädigungen gezahlt werden
Nächstes Jahr gibt es überall Anlaufstellen für ehemalige Heimkinder. Die nehmen Anträge entgegen. Der Entschädigungsfonds soll dann ebenfalls eingerichtet worden sein.
Nach Informationen der Berliner Anlaufstelle Heimerziehung (ah) werden derzeit in Zusammenarbeit mit ehemaligen Heimkindern die Kriterien für die Zahlung von Entschädigungen erarbeitet. Bund, Länder und Kirchen haben sich dieser Mitteilung zufolge auf eine Verwaltungsvereinbarung geeinigt. Sie sei die Grundlage für die Schaffung einer zentralen Stelle zur Auszahlung beantragter Leistungen.
14. November 2011
Jörg Kantel wird verklagt
Der Berliner Blogger Jörg Kantel sieht sich mit einer Anklage konfrontiert, weil er den systematischen Kindesmissbrauch in katholischen Einrichtungen mit einem derben Kraftausdruck gegen die Kirche kommentierte. Seine Leser stellen sich nun hinter ihn und wollen die Prozesskosten finanzieren.
WinFutur, 14. November 2011
27. Oktober 2011
Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch: Ahnungslos?
In diesem blog habe ich am 17. Dezember 2009 einen Beschluss des Landgerichtes Hamburg gegen eine Ex-Klientin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch veröffentlicht. Ich wies darauf hin, dass mir Informationen vorliegen, die diesem Beschluss widersprechen. Daraufhin klagte Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch am 1. Juli 2010 gegen mich (Az. 325 O 172/10).
Familiensteller, 27. Oktober 2011
18. Oktober 2011
Schlimme Gerüchte...
...ranken sich um die diakonische Finneck-Stiftung.
Hier lesen
24. September 2011
Demos bei Papst-Besuch
Am Brandenburger Tor versammelten sich am Mittag knapp 100 Menschen, darunter frühere Heimkinder und Missbrauchsopfer. Sie stellten eine überlebensgroße Nonnenfigur aus Pappe auf, die in der einen Hand ein Kreuz, in der anderen einen Stock trug. Auf der Figur stand: «Nie wieder».
Die Welt, 22. September 2011
8. September 2011
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
der 22. September 2011 ist ein wichtiges Datum im Kalender ehemaliger Heimkinder ebenso wie ehemaliger Schüler und Schülerinnen katholischer Internate und zahlloser anderen Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in die Hände von katholischen Priestern und Nonnen, Ordensleuten, Sozialarbeitern fielen.
Readers Edition, 8. September 2011
21. August 2011
Kirche will sich entschuldigen
In einem Rundschreiben ohne Adressat haben der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland, Nikolaus Schneider und Diakoniepräsident Johannes Stockmeier ehemalige Heimkinder zu einem „gemeinsamen öffentlichen Akt“ eingeladen.
Readers Edition, 12. August 2011
5. August 2011
Ein Mädchen kugelt sich vor Vergnügen
Ein Mädchen kugelt sich vor Vergnügen auf einem Sofa, versteht sich offenbar prima mit ihrem Bruder. Immer wieder erreichen mich bei Facebook Fotos von Kindern und Müttern, die in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch TG) gedemütigt und gegenüber Gerichten und Behörden verleumdet worden sind.
Familiensteller, 5. August 2011
15. Juli 2011
Die Flunder
Die Anhänger von Ruthard Stachowske sind nun platt.
Familiensteller, 15. Juli 2011
27. Mai 2011
Studie über Heimerziehung
Was ist in den 50er- und 60er-Jahren geschehen? Diese Frage beantwortet das Evangelische Johannesstift Berlin-Spandau in einer Studie.
http://www.evangelisches-johannesstift.de/stiftung/presse/evangelisches-johannesstift-legt-ergebnisse-der-studie-zur-heimerziehung-zwischen-19
29. März 2011
Landesbeauftragte berät Heimkinder
Die Landesbeauftragte berät weiterhin zu Fragen im Umgang mit den Stasi-Akten, der Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie Betroffene von Einweisungen in Jugendwerkhöfe und DDR-Kinderheime. Interessierte Bürger haben während der Sprechstunden die Möglichkeit, Anträge auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen zu stellen. Dafür ist ein Personalausweis mitzubringen.
Wenn möglich, wird jeweils um eine telefonische Terminvereinbarung in der Schweriner Geschäftsstelle der Landesbeauftragten gebeten: Telefon 0385 / 734006.
MV Regio, 28. März 2011
27. Februar 2011
Polizei sucht eine 13-Jährige
Zoe hat am Abend des 19. Februar ihre Siebensachen gepackt. Dann verschwand sie aus einer therapeutischen Einrichtung in Lüneburg. Berichten die Medien. Steht im Polizeibericht.
Zoe ist aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch abgehauen, behauptet ein Insider. Sie sei dort schlecht behandelt worden. Die 13-Jährige habe sogar behauptet: "Ein Pädagoge hat mich angefasst."
Die Polizei vermutet, dass Zoe bei einem "flüchtigen Bekannten" im Raum Lüneburg Unterschlupf gefunden hat. Eine telefonische Anfrage beantwortet ein Beamter um 12.40 Uhr so: "Das Mädchen ist immer noch verschwunden." Dass die 13-Jährige aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ausgerissen ist, will er nicht bestätigen: "Wenn Sie was wissen, dann rufen Sie doch die Einrichtung an."
27. Februar 2011, 13.05 Uhr
Inzwischen weiß...
...ich, dass dieses Mädchen aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ausgebüxt ist. Richtig liegt die Polizei auch mit der Vermutung, dass die 13-Jährige keinem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Es geht Zoe gut.
Mehr über diese Einrichtung
24. Februar 2011
Nackt in einem dunklen Raum/Weiße Elefanten fliegen vorbei
"Michael Fritz, mit Volker zu gleichen Zeit im Bubenhaus, weil sein Vater gestorben war, bekam die Rache einer Erzieherin zu spüren, zu der der 10-Jährige angeblich zu frech gewesen war. Kurz darauf fand er auf seinem Bett das Einzige, was er von zu Hause hatte behalten dürfen, einen Teddy vollkommen zerstückelt vor, die Arme und Beine waren abgeschnitten."
Hat "Spiegel"-Buchautor Peter Wensierski am 9. Juni 2006 bei einer Tagung im Idsteiner Kinderheim "Kalmenhof" berichtet. In seinem Buch "Schläge im Namen des Herrn" erzählte er die "verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik". Seinerzeit sagte ein Diakonie-Chef, Akten, die belastend seien, seien besser als vernichtete.
Kurt Nagel, der 1961 in den "Kalmenhof" eingewiesen wurde, hat jetzt in seiner Akte geblättert. Dabei seien ihm aufgefallen: fehlende Seiten, Beschönigungen und Verschwiegenes.
Kurt Nagel ist ein uneheliches Flüchtlingskind, mit seiner Mutter kam er 1945 in die Bundesrepublik, er war Bettnässer und ein Zappelphilipp. Nach der Entmündigung seiner Mutter wurde er ins Heim gebracht, musste Zwangsarbeit machen und drastische Strafen über sich ergehen lassen.
Verweigerte er die Arbeit, wurde er in einen leeren Raum gesperrt, hatte er einen Fluchtversuch unternommen, warf man ihn nackt in einen dunklen Raum. Tagelang. Auch Prügelstrafen musste er über sich ergehen lassen.
Auch das könne niemand wieder gut machen: Todesangst und Halluzinationen während der Isolation. Weiße Elefanten seien an ihm vorbeigeflogen, lila Nebel waberte durch die Finsternis. Als sich seine Mutter beschwert habe, sei alles noch viel schlimmer geworden.
Nun ist der Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung fertig. Der kann Kurt Nagel gestohlen bleiben. Zu erwarten seien: Almosen für ehemalige Heimkinder, gute Bezahlung von Psychotherapeuten, Psychologen und Juristen.
7. Februar 2011
Abstimmungen über das Ergebnis
Im Internet wird abgestimmt; genaugenommen in einem Blog und auf einer Homepage. Die eine Plattform stammt von Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, die andere vom „Verein ehemaliger Heimkinder“ (VeH).
Readers Edition, 6. Februar 2011
1. Februar 2011
Sozialtherapeut: 114 Missbrauchsfälle
Ein 54-jähriger Sozialtherapeut aus dem Kanton Bern hat gestanden, in den vergangenen 29 Jahren in mehreren Heimen in der Schweiz und Deutschland 114 Pflegebefohlene und Kinder sexuell missbraucht zu haben.
Blick, 1. Februar 2011
7. Januar 2011
Vater versteckt Sohn - verurteilt
Gestern wurde nun nochmals verhandelt. „Mir wurde damals das Sorgerecht entzogen, die Kinder kamen ins Heim, ich habe um sie gekämpft. Ende 2005 stand Lukas plötzlich nachts vor meiner Türe. Was sollte ich als Vater machen - Lukas der Polizei übergeben?“, fragte der Angeklagte Richter Ulrich Holzinger gestern weinend.
Sächsische Zeitung, 7. Januar 2011
7. Januar 2011
Schwere Vorwürfe
Der Heimleiter des „Hauses im Elfenland“ soll sie nur im T-Shirt in den Schnee geschickt haben. Er soll sie gezwungen haben Beruhigungstabletten zu schlucken und sie gewürgt haben. Die Polizei müsse noch den Beschuldigten, sowie weitere Zeugen vernehmen, sagte der Sprecher.
Focus, 7. Januar 2011
5. Januar 2011
Anderes Universum
Nachrichten aus einem anderen Universum: Persönlich kennen gelernt habe ich Ex-Klientinnen und Ex-Klienten der Therapeutischen Gemeinschaft (TG)Wilschenbruch das erste Mal im September 2009 bei einem Treffen in Lüneburg. Alle Beteiligten wurden von einer Mitarbeiterin dieser Einrichtung fotografiert, sobald sie die Straße betraten.
Familiensteller, 5. Januar 2011
Drei blogs für Ruthard Stachowske
Im Netz gibt es inzwischen mindestens drei blogs, in denen für den fristlos entlassenen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) Partei ergriffen wird. Den Inhalt eines blogs will sich Ruthard Stachowske vor dem Landgericht in Hamburg sogar zunutze machen. Ob das gelingt, wird sich am 13. Januar 2011 erweisen. Dann ist Beschlussverkündung.
Familiensteller, 29. Dezember 2011
28. November 2011
Mehr als zwei Kinder müssen raus
Die Zahl der Kommentare, die ich nicht veröffentlicht habe, liegt bei fast 100. Auf der Halde ruht nun auch die Meinungsäußerung eines Neunmalklugen, der darauf hinweist, dass es in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) mehr als zwei Kinder gibt, die aus der Einrichtung geholt werden müssen.
Familiensteller, 28. November 2011
20. November 2011
Taufe gefährdet das Kindeswohl
Vor einem Jahr hat sich eine Mutter aus Münster an Kommissar Internet gewendet. Die beiden Kinder sind Weihnachten wieder zu Hause, dachte der. Erst einmal sollten die beiden Kleinen getauft werden. Die Verfahrensbeiständin hatte etwas dagegen, stufte die geplante Taufe als "Kindeswohlgefährdung" ein. Ein Jugendamtsmitarbeiter belog das Familiengericht von Münster, das Verwaltungsgericht von Münster und das Oberlandesgericht von Hamm. Kümmerte niemanden.
Kommissar Internet, 19. November 2011
15. November 2011
Nächstes Jahr sollen Entschädigungen gezahlt werden
Nächstes Jahr gibt es überall Anlaufstellen für ehemalige Heimkinder. Die nehmen Anträge entgegen. Der Entschädigungsfonds soll dann ebenfalls eingerichtet worden sein.
Nach Informationen der Berliner Anlaufstelle Heimerziehung (ah) werden derzeit in Zusammenarbeit mit ehemaligen Heimkindern die Kriterien für die Zahlung von Entschädigungen erarbeitet. Bund, Länder und Kirchen haben sich dieser Mitteilung zufolge auf eine Verwaltungsvereinbarung geeinigt. Sie sei die Grundlage für die Schaffung einer zentralen Stelle zur Auszahlung beantragter Leistungen.
14. November 2011
Jörg Kantel wird verklagt
Der Berliner Blogger Jörg Kantel sieht sich mit einer Anklage konfrontiert, weil er den systematischen Kindesmissbrauch in katholischen Einrichtungen mit einem derben Kraftausdruck gegen die Kirche kommentierte. Seine Leser stellen sich nun hinter ihn und wollen die Prozesskosten finanzieren.
WinFutur, 14. November 2011
27. Oktober 2011
Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch: Ahnungslos?
In diesem blog habe ich am 17. Dezember 2009 einen Beschluss des Landgerichtes Hamburg gegen eine Ex-Klientin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch veröffentlicht. Ich wies darauf hin, dass mir Informationen vorliegen, die diesem Beschluss widersprechen. Daraufhin klagte Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch am 1. Juli 2010 gegen mich (Az. 325 O 172/10).
Familiensteller, 27. Oktober 2011
18. Oktober 2011
Schlimme Gerüchte...
...ranken sich um die diakonische Finneck-Stiftung.
Hier lesen
24. September 2011
Demos bei Papst-Besuch
Am Brandenburger Tor versammelten sich am Mittag knapp 100 Menschen, darunter frühere Heimkinder und Missbrauchsopfer. Sie stellten eine überlebensgroße Nonnenfigur aus Pappe auf, die in der einen Hand ein Kreuz, in der anderen einen Stock trug. Auf der Figur stand: «Nie wieder».
Die Welt, 22. September 2011
8. September 2011
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
der 22. September 2011 ist ein wichtiges Datum im Kalender ehemaliger Heimkinder ebenso wie ehemaliger Schüler und Schülerinnen katholischer Internate und zahlloser anderen Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in die Hände von katholischen Priestern und Nonnen, Ordensleuten, Sozialarbeitern fielen.
Readers Edition, 8. September 2011
21. August 2011
Kirche will sich entschuldigen
In einem Rundschreiben ohne Adressat haben der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland, Nikolaus Schneider und Diakoniepräsident Johannes Stockmeier ehemalige Heimkinder zu einem „gemeinsamen öffentlichen Akt“ eingeladen.
Readers Edition, 12. August 2011
5. August 2011
Ein Mädchen kugelt sich vor Vergnügen
Ein Mädchen kugelt sich vor Vergnügen auf einem Sofa, versteht sich offenbar prima mit ihrem Bruder. Immer wieder erreichen mich bei Facebook Fotos von Kindern und Müttern, die in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch TG) gedemütigt und gegenüber Gerichten und Behörden verleumdet worden sind.
Familiensteller, 5. August 2011
15. Juli 2011
Die Flunder
Die Anhänger von Ruthard Stachowske sind nun platt.
Familiensteller, 15. Juli 2011
27. Mai 2011
Studie über Heimerziehung
Was ist in den 50er- und 60er-Jahren geschehen? Diese Frage beantwortet das Evangelische Johannesstift Berlin-Spandau in einer Studie.
http://www.evangelisches-johannesstift.de/stiftung/presse/evangelisches-johannesstift-legt-ergebnisse-der-studie-zur-heimerziehung-zwischen-19
29. März 2011
Landesbeauftragte berät Heimkinder
Die Landesbeauftragte berät weiterhin zu Fragen im Umgang mit den Stasi-Akten, der Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie Betroffene von Einweisungen in Jugendwerkhöfe und DDR-Kinderheime. Interessierte Bürger haben während der Sprechstunden die Möglichkeit, Anträge auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen zu stellen. Dafür ist ein Personalausweis mitzubringen.
Wenn möglich, wird jeweils um eine telefonische Terminvereinbarung in der Schweriner Geschäftsstelle der Landesbeauftragten gebeten: Telefon 0385 / 734006.
MV Regio, 28. März 2011
27. Februar 2011
Polizei sucht eine 13-Jährige
Zoe hat am Abend des 19. Februar ihre Siebensachen gepackt. Dann verschwand sie aus einer therapeutischen Einrichtung in Lüneburg. Berichten die Medien. Steht im Polizeibericht.
Zoe ist aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch abgehauen, behauptet ein Insider. Sie sei dort schlecht behandelt worden. Die 13-Jährige habe sogar behauptet: "Ein Pädagoge hat mich angefasst."
Die Polizei vermutet, dass Zoe bei einem "flüchtigen Bekannten" im Raum Lüneburg Unterschlupf gefunden hat. Eine telefonische Anfrage beantwortet ein Beamter um 12.40 Uhr so: "Das Mädchen ist immer noch verschwunden." Dass die 13-Jährige aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ausgerissen ist, will er nicht bestätigen: "Wenn Sie was wissen, dann rufen Sie doch die Einrichtung an."
27. Februar 2011, 13.05 Uhr
Inzwischen weiß...
...ich, dass dieses Mädchen aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ausgebüxt ist. Richtig liegt die Polizei auch mit der Vermutung, dass die 13-Jährige keinem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Es geht Zoe gut.
Mehr über diese Einrichtung
24. Februar 2011
Nackt in einem dunklen Raum/Weiße Elefanten fliegen vorbei
"Michael Fritz, mit Volker zu gleichen Zeit im Bubenhaus, weil sein Vater gestorben war, bekam die Rache einer Erzieherin zu spüren, zu der der 10-Jährige angeblich zu frech gewesen war. Kurz darauf fand er auf seinem Bett das Einzige, was er von zu Hause hatte behalten dürfen, einen Teddy vollkommen zerstückelt vor, die Arme und Beine waren abgeschnitten."
Hat "Spiegel"-Buchautor Peter Wensierski am 9. Juni 2006 bei einer Tagung im Idsteiner Kinderheim "Kalmenhof" berichtet. In seinem Buch "Schläge im Namen des Herrn" erzählte er die "verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik". Seinerzeit sagte ein Diakonie-Chef, Akten, die belastend seien, seien besser als vernichtete.
Kurt Nagel, der 1961 in den "Kalmenhof" eingewiesen wurde, hat jetzt in seiner Akte geblättert. Dabei seien ihm aufgefallen: fehlende Seiten, Beschönigungen und Verschwiegenes.
Kurt Nagel ist ein uneheliches Flüchtlingskind, mit seiner Mutter kam er 1945 in die Bundesrepublik, er war Bettnässer und ein Zappelphilipp. Nach der Entmündigung seiner Mutter wurde er ins Heim gebracht, musste Zwangsarbeit machen und drastische Strafen über sich ergehen lassen.
Verweigerte er die Arbeit, wurde er in einen leeren Raum gesperrt, hatte er einen Fluchtversuch unternommen, warf man ihn nackt in einen dunklen Raum. Tagelang. Auch Prügelstrafen musste er über sich ergehen lassen.
Auch das könne niemand wieder gut machen: Todesangst und Halluzinationen während der Isolation. Weiße Elefanten seien an ihm vorbeigeflogen, lila Nebel waberte durch die Finsternis. Als sich seine Mutter beschwert habe, sei alles noch viel schlimmer geworden.
Nun ist der Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung fertig. Der kann Kurt Nagel gestohlen bleiben. Zu erwarten seien: Almosen für ehemalige Heimkinder, gute Bezahlung von Psychotherapeuten, Psychologen und Juristen.
7. Februar 2011
Abstimmungen über das Ergebnis
Im Internet wird abgestimmt; genaugenommen in einem Blog und auf einer Homepage. Die eine Plattform stammt von Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, die andere vom „Verein ehemaliger Heimkinder“ (VeH).
Readers Edition, 6. Februar 2011
1. Februar 2011
Sozialtherapeut: 114 Missbrauchsfälle
Ein 54-jähriger Sozialtherapeut aus dem Kanton Bern hat gestanden, in den vergangenen 29 Jahren in mehreren Heimen in der Schweiz und Deutschland 114 Pflegebefohlene und Kinder sexuell missbraucht zu haben.
Blick, 1. Februar 2011
7. Januar 2011
Vater versteckt Sohn - verurteilt
Gestern wurde nun nochmals verhandelt. „Mir wurde damals das Sorgerecht entzogen, die Kinder kamen ins Heim, ich habe um sie gekämpft. Ende 2005 stand Lukas plötzlich nachts vor meiner Türe. Was sollte ich als Vater machen - Lukas der Polizei übergeben?“, fragte der Angeklagte Richter Ulrich Holzinger gestern weinend.
Sächsische Zeitung, 7. Januar 2011
7. Januar 2011
Schwere Vorwürfe
Der Heimleiter des „Hauses im Elfenland“ soll sie nur im T-Shirt in den Schnee geschickt haben. Er soll sie gezwungen haben Beruhigungstabletten zu schlucken und sie gewürgt haben. Die Polizei müsse noch den Beschuldigten, sowie weitere Zeugen vernehmen, sagte der Sprecher.
Focus, 7. Januar 2011
5. Januar 2011
Anderes Universum
Nachrichten aus einem anderen Universum: Persönlich kennen gelernt habe ich Ex-Klientinnen und Ex-Klienten der Therapeutischen Gemeinschaft (TG)Wilschenbruch das erste Mal im September 2009 bei einem Treffen in Lüneburg. Alle Beteiligten wurden von einer Mitarbeiterin dieser Einrichtung fotografiert, sobald sie die Straße betraten.
Familiensteller, 5. Januar 2011
Dienstag, 4. Januar 2011
Beruhigungspille
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kommen nicht Ruthard Stachowske, Leiter der Therapeutischen
Gemeinschaft Wilschenbruch, zugute.
Und zwar deswegen
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